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Behandlung eines Bauchaortenaneurysmas durch perkutane Implantation einer Stentprothese über die Leistenschlagadern" Chirurg: Dr. med. Lars Kock

 

 

Beispielhaft für einen gefäßchirurgischen Eingriff wird hier die Implantation einer Stentprothese bei Aortenaneurysma über die Leistenschlagadern gezeigt.Vor dem Eingriff wird die Aorta und die Beckenschlagadern zur Bestimmung der passenden Stentprothesen vermessen.

 

Die Lagerung des Patienten erfolgt auf dem durchleuchtbaren Carbontisch, da die korrekte Positionierung der Gefäßprothese während des Eingriffs mittels Röntgen kontrolliert wird. Über Mini-Inzisionen der Haut und Punktion der Leistenschlagadern werden zunächst Fäden zum späteren Verschluß der Gefäßinzisionen durch ein endovaskuläres Nahtverschlußsystem vorgelegt. Dann erfolgt das Einbringen von Schleusen, über die zunächst ein Angiographiekatheter eingeführt wird. Dieser dient zur Gefäßdarstellung und Markierung von Nierenarterienabgängen, der Aortenbifurkation und der Beckenschladaderaufteilungen.

 

Nun wird der Bifurkationshauptkörper der Prothese in die korrekte Position vorgeschoben und freigesetzt. Besonderes wird hierbei beachtet, dass die Abgänge der Nierenarterien keinesfalls überdeckt werden.

 

Nachdem der Hauptkörper der Prothese nun sicher in Position ist, wird der Eingang für das kontralaterale Beinchen von der gegenseitigen Leistenschlagader sondiert. Die korrekte Lage des von kontralateral eingebrachten Katheters wird durch Tanzen lassen desselben im Prothesenhauptkörper im Aneurysmahalsbereich sichergestellt. Schließlich wird das kontralaterale iliakale Beinchen vorgeschoben und freigesetzt.
In einem letzten Schritt werden die Stentprothesenanteile in den Abdichtungszonen und den Überlappungsbereichen zur Verrmeidung von Leckagen mit einem Ballon anmodelliert.


Abschießend erfolgt eine Angiographie zur Kontrolle des Ergebnisses.

Schleusen und Drähten werden aus den Leistenschlagadern entfernt (und) und die kleinen Gefäßinzisionen mithilfe der zu Beginn der Operation vorgelegten Fäden verschlossen. Als Wundversorgung für die beiden Zugänge werden lediglich je eine Hautnaht und ein Pflaster benötigt.

 

Nach dem Eingriff folgt ein 4 bis 5 tägiger stationärer Aufenthalt. Vor der Entlassung erfolgt eine CT- Kontrolle.

 

 

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Dr. med. Lars Kock
Chefarzt der Klinik für Gefäß- und endovaskuläre Chirurgie
Tel. 040 55 88-2858
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Ltd. Oberärztin
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