Die Bypass-Operation

 

Wenn die medikamentöse Therapie oder interventionelle Eingriffe (Ballondilatationen, Stenteinlagen) nicht den gewünschten therapeutischen Erfolg haben, kann eine Bypassoperation durchgeführt werden. Dabei wird nach dem Prinzip eines Umgehungskreislaufes die Engstelle entweder mit einer Vene oder besser einer Arterie überbrückt. Das Albertinen-Herzzentrum führt etwa 850 Bypassoperationen pro Jahr durch. Dabei werden über 90% aller Patienten ausschließlich mit arteriellen Bypässen versorgt. Diese sind den venösen Bypässen durch eine längere Haltbarkeit deutlich überlegen.

In etwa 70 % der reinen Bypassoperationen wird im Albertinen Herz- und Gefäßzentrum auf den Einsatz der Herz-Lungen-Maschine verzichtet. Diese sogenannte "Off-Pump-Technik" ist das für die Patienten schonendere Verfahren, was insbesondere bei Patienten mit schwerwiegenden Begleiterkrankungen von besonderer Bedeutung ist.


Durchführung

Eine Operation kann je nach Schweregrad der Erkrankung geplant oder auch als Notfall durchgeführt werden. In der Regel werden Sie und Ihr Hausarzt etwa acht bis vierzehn Tage vor der geplanten Operation über den Aufnahmetermin schriftlich informiert. Am Aufnahmetag werden eventuell noch fehlende Untersuchungen sowie Laboruntersuchungen durchgeführt. Nach der Aufnahmeuntersuchung durch einen der Stationsärzte werden Sie vom Pflegeteam für die Operation vorbereitet und ausführlich über den geplanten Ablauf informiert. 

Meistens findet die geplante Operation am Tag nach der Aufnahme im Krankenhaus statt. Da jedoch auch viele Notfallpatienten im Albertinen-Herz- und Gefäßzentrum operiert werden, kann sich der Termin manchmal um einen Tag verzögern. Wir bitten hierbei um Ihr Verständnis.

Am Tag vor der Operation finden ausführliche Aufklärungsgespräche mit den Chirurgen und den Anästhesisten über die geplante Operation und Narkose statt.

Am Operationstag erhalten Sie etwa eine Stunde, bevor Sie in den Operationssaal gebracht werden, Tabletten, von denen Sie schon sehr müde werden. Sie werden dann mit dem Bett zum OP gefahren und dort vom Anästhesie-Team in Empfang genommen.


Nach der Operation

In der Regel verbringen Sie ein bis zwei Tage auf der herzchirurgischen Intensivstation. Danach werden Sie auf die Intermediate Care Einheit oder die Normalstation A2 verlegt. Der gesamte Krankenhausaufenthalt dauert etwa 8 bis 10 Tage. Entscheidend für einen guten Verlauf ist Ihre Mitarbeit bei der Mobilisation. Unser Ziel ist es, Ihnen möglichst schnell wieder zur Selbstständigkeit zu verhelfen, ohne Sie dabei zu überfordern. Dazu dient auch eine gute Koordination Ihres sich anschließenden Rehabilitationsaufenthaltes. Dieser wird bei uns schon bei der Aufnahme mit Ihnen und Ihren Angehörigen geplant. Um eine lückenlose Versorgung auch nach dem Krankenhausaufenthalt zu gewährleisten, bietet das Albertinen-Herzzentrum die integrierte Versorgung für viele Patienten an. Informieren Sie sich schon im Vorfeld Ihres Aufenthaltes über diese Möglichkeiten bei Ihrer Krankenkasse.

 

Ausgewählte OP-Techniken

 

â–  Die Bypass - Operation

â–  Komplett arterielle Revaskularisation

â–  Behandlung von chronischem Vorhofflimmern mittels Radiofrequenzablation

â–  Aortenklappenchirurgie

â–  Aortenklappenrekonstruktion

â–  Mitralklappenchirurgie

â–  Aortenaneurysmachirurgie und endoluminales Stenting

â–  Kunstherz / Assist-Systeme

 

Rieß

 

Prof. Dr. med. F.-C. Rieß
Chairman des Herz-

und Gefäßzentrums
Chefarzt der Herzchirurgie
Tel. 040 55 88-2445
E-Mail

Lebenslauf | Publikationen

 

Schlizio

 

Sekretariat
Süntelstraße 11a · 22457 Hamburg

 

Frau P. Schlizio
Tel. 040 55 88-2442
Fax 040 55 88-2421
E-Mail

 

Oers

 

Frau S. van Oers
Tel. 040 55 88-2453
Fax 040 55 88-2421
E-Mail

 

Oers

 

Frau K. Borchert

Tel. 040 55 88-2445
Fax 040 55 88-2421

E-Mail

 

 

 

 

 

Department für perkutane Behandlung von Herzklappenerkrankungen

 

Stripling

 

Prof. Dr. med. J. Schofer
Leitender Arzt
Department für perkutane Behandlung von Herzklappenerkrankungen im Albertinen-Krankenhaus
Tel. 040 55 88-2442 /-2453 /-2445
E-Mail

 

 

Sekretariat

Frau A. Prach
Tel. 040 889 00 91 52
Fax 040 889 00 99 33
E-Mail

 

 

Department für Herzinsuffizienz und Devicetherapie

 

Nägele

 

Prof. Dr. med. H. Nägele
Leitender Arzt Department für Herzinsuffizienz und Devicetherapie im Albertinen-Krankenhaus
Tel. 040 55 88-2847
E-Mail

 

Bartsch

 

Sekretariat
Süntelstraße 11a · 22457 Hamburg

 

Frau C. Bartsch
Tel. 040 55 88-2847
Fax 040 55 88-2110
E-Mail

 

Weitere Mitarbeiter in leitenden Funktionen

 

Hansen

 

Dr. med. L. Hansen
Ltd. OA Herzchirurgie
Tel. 040 55 88-2445
E-Mail

 

Winkel

 

S. Winkel
Ltd. OA Herzchirurgie
Tel. 040 55 88-2445
E-Mail

 

Stripling

 

J. Stripling
Ltd. OA Herzchirurgie
Tel. 040 55 88-2445
E-Mail

 

Rieß

 

Daniel Silva
Oberarzt 
Tel. 040 55 88-2445 
E-Mail

 

 

Dr. Gennadi Horoschun
Leitender Oberarzt Herzchirurgische Intensivstation C2h 
Tel. 040 55 88-2550 
E-Mail

 

 

Dipl. Ing. R. Binczyk
Leitender Kardiotechniker
OP-Manager

Tel. 040 55 88-2569
Fax 040 55 88-2569
E-Mail

 

 

Kammin

 

B. Kliche
Ltd. OP-Schwester
Tel. 040 55 88-6715
E-Mail

 

 

 

Workshop komplett arterielle Revaskularisation

 

Jubiläum

Matthias Scheller, Vorstandsvorsitzender des Albertinen-Diakoniewerkes e.V., gratuliert dem Gründervater des Albertinen Herz- und Gefäßzentrums, Prof. W. Füllbrandt und den Männern der ersten Stunde anlässlich des Jubiläums "25 Jahre Herzmedizin am Albertinen-Krankenhaus"

 

Von links: M. Scheller, Prof. W. Füllbrandt, Prof. F.-C. Rieß, J. Kormann, Dr. P. Kremer, Prof. N. Bleese. Foto: Andreas Rieß

 

Jubiläum

1. Juli 2016 - Tobias Schwarz, Geschäftsführer des Albertinen-Krankenhauses, gratuliert Herrn Joachim Kormann, Herrn Dr. Peter Kremer, Herrn Stephan Winkel und Frau Dr. Christine Löwer (v.l.) zum 25jährigen Dienstjubiläum.

 

Foto: Andreas Rieß

 

 

 

patientenuni

patientenuni herzbruecke

 

 

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